Achtung!

Achtung - wichtige Regeln!

  • Garagennutzer von Burg-Süd seid wachsam! Wenn Ihr einen Vertrag bei Herrn Bauer oder Herrn Wagner unterschreibt, seid Ihr Eure eigene Garage los! Unsere alten Pacht- und Mietverträge mit der Stadt Burg sind gültig und müssen vom neuen Eigentümer des Grund und Bodens weitergeführt werden!
  • Garagennutzer von Burg-Süd denkt nach! Ihr müsst ab Juni 2016 keine Miete monatlich bezahlen – denn Ihr habt bereits die Jahrespacht bzw. die Jahresmiete für 2016 an die Firma Frank Bauer bezahlt.
  • Garagennutzer von Burg-Süd lasst Euch nicht einlullen und verdummen! Wir sind im Recht – das hat selbst der Bürgermeister von Burg und sein Jurist bestätigt!
  • Garagennutzer von Burg-Süd lasst Euch nicht einschüchtern! Widersprecht Eurer Kündigung, denn Eure Verträge sind nicht kündbar! Denkt daran – man will Euch Eure Garage wegnehmen bzw. Euch in teure Mietverträge zwingen!!!
  • Unsere nächste Versammlung findet am 13. Mai 2016 statt. Ab 18:00 Uhr im SKZ beginnt unsere Vereinsgründung.

Gespräche mit allen Beteiligten

Garagennutzer in den Sack gesteckt

Am Mitwoch, den 27. April traf sich die Interessenvertretung Garagenhof Burg-Süd mit Herrn Bauer und Herrn Wagner zu einem Gespräch.

Das Treffen mit Herrn Bauer und Herrn Wagner verlief ergebnislos und wurde nach ca. 30 Minuten abgebrochen. Herr Bauer äußerte, dass er die bestehenden Verträge nicht übernehmen wird. Er sei schließlich Unternehmer, hätte viel Geld bezahlt und könne den Garagenhof dann nicht bewirtschaften, wenn solche Altverträge weiterhin bestehen.

Herr Bauer beruft sich dabei auf drei von ihm konsultiere Anwälten. Weiterhin teile er uns mit, dass nunmehr alle alten Verträge zum Jahresende 2016 gekündigt wurden und wir die Kündigung bereits im Briefkasten hätten bzw. diese noch bei seinem Anwalt liegen.

Und die Stadtverwaltung?

Hingehen verlief das Gespräch mit der Stadt Burg sehr sachlich und auf Augenhöhe. Dass es seitens der Stadt nach dem Verkauf des Garagenkomplexes keine Infoveranstaltung mit den Betroffenen gab, wäre ein Säumnis der Stadtverwaltung, bestätigte der Bürgermeister Herr Rehbaum und bedauerte dies im Nachhinein.

Bestätigt wurde uns von der Stadtverwaltung, dass die bestehenden Altverträge nach wie vor gültig sind. Wer Eigentümer der Garage ist, bleibt dies auch. Für alle Pächter und Mieter gilt: Wer die Jahrespacht / Jahresmiete für 2016 pünktlich bezahlt hat, der muss für dieses Jahr keine weiteren Zahlungen leisten. Erst ab 2017 kann Herr Bauer die Pacht / Miete moderat und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erhöhen.

Die Interessengemeinschaft bat den Bürgermeister um ein weiteres Treffen, bei dem alle Beteiligten zusammen kommen und die rechtliche Situation erneut dargelegt werden kann. Geplant war es für Freitag, den 29. April. Herr Bauer verlangte allerdings, dass der Justiziar der Stadt Burg bei dem Treffen nicht dabei sein sollte. Darauf jedoch bestand Herr Rehbaum. So kam es, dass Herr Bauer das geplante Treffen am Donnerstag kurzfristig absagte.

Bauarbeiten Zaun und Kindereien

Der Schaukasten wird durch Wagners Bauwagen verdeckt

Am 18. April 2016 begannen auf dem Garagenhof Burg-Büd die Bauarbeiten für die Zaunanlage. Diese werden von einem Magdeburger Unternehmen ausgeführt. Das ist immerhin ein Pluspunkt, dass das Geld für den Zaunbau in der Region bleibt 😉

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde der Bauwagen der Firma Wagner aus der Mitte des Garagenhofs an die Seite geschleppt – genau vor unseren Schaukasten!

Auch wenn der Infokasten der Interessenvertretung nicht gleich zu sehen ist, er ist da!

Big Brother is watching you…

Kameraüberwachung in Burg-Süd

Über Geschenke freut man sich bekanntlich. Und da alles Gute bekanntlich ja von oben kommt, gab es am 15. April 2016 viele Menschen auf dem Garagenhof Burg-Süd, die gen Himmel blickten. Doch die Freude über das teure Geschenk hielt nicht lange an, als jeder erkannte, was da so Neues an den Laternenmasten blinkte und funkelte.

Es sind Überwachungskameras! Treu und unschuldig blicken sie mit ihrem runden Auge, den Infrarot-LEDs und dem roten Blinklicht auf alles, was sich im Garagenhof bewegt. Da fühlt man sich doch gleich viel sicherer; endlich kann man bedenkenlos sein Auto offen stehen lassen und dabei das Portemonnaie auf dem Armaturenbrett vergessen.

Aber Halt! – rufen da einige. Ist das denn alles so rechtens?

Das glauben wir von der Interessengemeinschaft auch nicht. Und uns schwirren so viele Fragen im Kopf herum. Doch der Reihe nach:

  • Wann wurde die Installation von Überwachungskameras den Garagennutzern angekündigt?
  • Woher beziehen die Kameras den Strom? Denn schließlich hängen die Laternen ja auch an den Stromkreisen der Nutzer! Also, wenn da einfach irgendwer den Strom der Nutzer klaut…
  • Welchem Zweck dienen die Überwachungskameras? Hatten wir denn in letzter Zeit so viele Einbrüche? Oder gab es Grafittischmierereien kontra Garagenhofverkauf?
  • Was zeichnen die Überwachungskameras auf? Wie ist ihr Blickwinkel?
  • Wann zeichnen die Kameras auf?
  • Wie lange werden die Aufnahmen aufbewahrt und wo werden sie gespeichert?

Update vom 16.04.2016:

Conrad, sprach die Frau Mama, hast Du mal ’ne Kameraattrappe da?

Super! Ganz großes Kino! Wie wir heute festgestellt haben, sind die gestern installierten Kameras nur Attrappen. Es handelt sich um das Modell Technaxx 4310 (conrad.de).

Wer ist denn auf diese „tolle“ Idee gekommen? Die Firma Wagner oder die Firma Bauer?

Was kommt denn nun als nächstes? Wird es nächtliche Patrouillen geben, die mit Wasserspritzpistolen bewaffnet sind?

Dazu fallen uns nur noch zwei Dinge ein: „Pfui!“ und „was will man damit bezwecken?!“