Unsere Garagen vor dem Ausverkauf

Liebe Mitglieder,

Während der Autofahrt lief heute eine sehr interessante Reportage über Mietwahnsinn, Mieterverdrängung und Immobiliengeschäfte im Deutschlandfunk Kultur.

Es geht dabei um ein Mietshaus in Berlin Prenzlauer Berg. Aber in der Reportage finden sich sehr viele Parallelen zum Garagenhof Burg-Süd.

So sind es auch in Berlin die Rentner, die als erste den Kampf gegen das Kapital aufgeben. Und es gibt auch Menschen, die sich dem Konflikt stellen und alles versuchen, um ihren Kiez zu erhalten. „Wir sind diese Stadt!“, könnte auch unser Slogan lauten.

Nun aber los! Hören Sie selbst hinein und lassen Sie die Reportage auf sich wirken.

Podcast bei Deutschlandfunk Kultur

Beitrag in Textform

 

Hauptversammlung am 22.02.2018 in Grabow

Liebe Mitglieder,
am 22.02.2018 findet in Grabow in der Gaststätte zum „Weissen Ross“ unsere nächste Jahreshauptverhandlung statt.

Beginn 17:00 bis 19:00 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Tagesordnungspunkte:

  1. Status der Mitgliedschaft
  2. Entlastung des alten Vorstands
  3. Neuwahl des neuen Vorstands
  4. Auswertung der Gerichtsverhandlung vom 18.01.2018 vor dem Landgericht Stendal (Berufungsverfahren Engelmann ./. Bauer)
  5. Informationen Finanzen
  6. Nochmalige Erinnerung und Aufforderung zur Pachtzahlung
    Zieltermin: 15.02.2018! Bis zur Klärung mit der Firma Bauer bleibt der Jahresbetrag wie bisher bestehen!

    kleine Pause

  7. Kassierung des Jahresbeitrages für 2018. Bitte 12,00 € passend in bar mitbringen
  8. Erläuterung des Einigungsangebots unseres Rechtsanwalts (Regelung Neuverträge und Entschädigung)
  9. Erklärungen zur neuen Bedrohung durch einen weiteren Anwalt der Firma Frank Bauer („Mittelbeschaffung“)

Alle Mitglieder, die diesen Termin nicht wahrnehmen können, werden gebeten sich telefonisch bei Vorstandmitglied D. Winkler unter 03921/980456 zu melden.

Im Auftrag des Vorstands
Dietmar Winkler

Es geht auch anders – die Situation auf dem Garagenkomplex „Am Holländer“

Bearbeitet von admin, am 20.09.2017:

Manchmal steht man vor schweren Entscheidungen… Heute musste ich abwägen, ob ich das Grundrecht auf Meinungsfreiheit verteidige oder mir diktieren lasse, was Menschen äußern dürfen.

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu verteidigen, ist kein erklärtes Ziel der Bürgerinitiative „Garagenhof Burg“. Warum also kostbare Zeit dafür verschleudern?

Solange jedoch der rechtliche Rahmen gewahrt wird, gebe ich einem Diktat bzw. einer Zensur niemals statt!

Diese Webseite dient der Information für und dem Austausch zwischen Burger Garagenutzern – allen voran ist garagen-burg.de eine Plattform für unsere Mitglieder. Hier dürfen und sollen diese Menschen Ihren Ärger, ihre Ängste und ihre Hoffnungen kundtun. Bis dato sind aber keine Nutzer des Garagenkomplexes „Am Holländer“ in unserer Bürgerinitiative Mitglied. Damit besteht kein Grund, eine Berichterstattung und Meinungen über diesen Garagenhof weiter zu veröffentlichen – egal, wie vorbildlich der neue Eigentümer den „Holländer“ führt.

Andre Engelmann
Stellv. Vorsitzender
(der weiß, wer er selbst ist! Drohungen mag ich überhaupt nicht. Call me devil…)

[Update] Drohbrief mit Räumungsaufforderung und Gerichtsurteil Teil 2

Guten Tag,
ich bin Dr. Knecht Rubrecht. Der Weihnachtsmann hat entschieden, dass Sie mir Ihre Garage geben und mich dafür bezahlen müssen. Tun Sie dies nicht, dann gibt es Weihnachten keine Geschenke!

 

Wie hätten Sie auf einen solchen Brief reagiert? Schallend gelacht? Prima, genau das Selbe machen Sie bitte mit dem Schreiben von Dr. Maik Barthel – Rechtsanwalt von Frank Bauer – das Sie heute erhalten haben!

Warum?

Weil dieser Brief Halbwahrheiten enthält und nicht die Fakten wiedergibt:

  1. Am 14.06.2017 entschied das Amtsgericht Burg den Fall Engelmann ./. Bauer zugunsten von Frank Bauer. Grund: In den Unterlagen von Bauer und auch nicht bei der Stadt Burg befindet sich das Original des strittigen Pachtvertrages mit allen Unterschriften.
  2. Das Urteil hat keine – nochmals KEINEAuswirkungen auf alle anderen Garagenpachtverträge. Es wurde lediglich über eine einzige Garage entschieden.
  3. In dem Gerichtsverfahren wurde nicht – nochmals NICHT – über Garagenmietverträge (ab 1997) entschieden. Somit hat es auch keinerlei Auswirkung auf sämtliche Garagenmietverträge!
  4. Das Gericht hat nicht – NICHT – darüber entschieden, ob die Pachtverträge aus den Jahren 1992 bis 1996 weiterhin voll gültig ist.
  5. Das Urteil erhielt unser Anwalt erst am 20.06.2017. Herr Dr. Barthel kannte es bereits am 15.06.2017.
  6. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig!
  7. Es gibt keinen gerichtlichen Räumungsbeschluss!
  8. Die offizielle Empfehlung unseres Rechtsanwalts: Niemand muss seine Garage räumen und eine Entschädigung an Bauer bezahlen!

Daher: Ignorieren Sie das Schreiben von Bauer/Barthel.
Legen Sie das Schreiben zu Ihren Unterlagen – es ist ein wichtiges Beweisstück.

Nutzen Sie Ihre Garage weiter und reagieren Sie nicht auf irgendwelche Aufforderungen der Gegenseite.

Wichtig: Sollten Sie einen gelben Brief von einem Gericht mit einer Räumungsklage erhalten, dann kontaktieren Sie sofort – SOFORT – den Vorstand, damit unser Rechtsanwalt die Klage abwehren kann.

Es wird Anfang Juli ein Mitgliedervollversammlung geben. Den genauen Termin erhalten Sie in Kürze.

Familie Engelmann
21.06.2017

Update vom 22.06.2017:

Unsere Mitglieder haben zwei verschiedene Varianten des o.g. Drohbriefs erhalten. In Variante 1 verlangt Dr. Barthel die Räumung bis zum 30.06.2017 und erteilt ein Platzverbot. Einen Tag vorher versendete er Schreiben, die eine Weiternutzung für monatlich 39,00 € ermöglichen.

Ja, was denn nun? Will Herr Bauer leerstehende oder volle Garagen???

Hier die beiden Schreiben als PDF zum Ansehen und Mitdiskutieren:

Wandlungen und Wendungen bei der BI Garagenhof Burg

Die Tage werden wieder länger und damit spinnen sich auch wieder die tollsten Geschichten rund um den Garagenhof Burg-Süd. Ein Grund mehr, Tatsachen niederzuschreiben.

1. Das Gerichtsverfahren

Am 15.02.2017 ging es hoch her vor und im Amtsgericht Burg. Unser Anwalt, Herr Haupt von der Kanzlei Appelhagen & Partner, und der Anwalt von Frank Bauer trugen ihre Argumente vor. Das Gericht fordert nun von uns den Nachweis eines mit der Stadt Burg geschlossenen Pachtvertrages. Dieser Nachweis ist erbracht – auch dank der Mitarbeit und des Mitdenkens unserer Mitglieder.

Nun wird am 01.03. ein Beweisbeschluss verkündet. Danach wird es einen weiteren Termin mit der Urteilsverkündung geben.

Das Gerichtsverfahren möchten wir an dieser Stelle noch nicht bewerten. Dazu ist es zu früh. Wir wünschen uns jedoch, dass das Amtsgericht Burg und der zuständige Richter diesen Rechtsstreit neutral und vor allem unbefangen bewerten.

Die Klage gegen Frank Bauer hat den Zweck, gerichtlich feststellen zu lassen, dass die im Jahr 2016 durch Bauer ausgesprochenen Kündigungen unwirksam sind. Dies kommt aus mehreren Gründen in Betracht. Zum einen ist die ordentliche Kündigung in allen Pacht- und Mietverträgen vertraglich ausgeschlossen worden. Zum anderen hat Bauer uns gekündigt, als er noch gar nicht Eigentümer des Grund und Bodens war.

2. Der Vorsitzende

Die Gerüchteküche brodelt und berichtet, dass unser Vorsitzender, Hilmar Scheer, seine Garage geräumt und an Bauer zurückgegeben hat. Ob dies wahr ist, wissen wir nicht, da seit Anfang 2017 kein Kontakt zwischen Herrn Scheer und Familie Engelmann besteht. Wir bedauern diesen Zustand sehr und entschuldigen uns im Namen des gesamten Vorstands für derartige Gerüchte und diese Situation.

3. Der Stellvertretende und die Kassenverwaltung

Seit Anfang 2017 ist die Familie Engelmann nur eingeschränkt telefonisch erreichbar und nicht immer vor Ort in Burg. Der Grund ist eine Erkrankung.

Ungeachtet dessen, kümmert sich Familie Engelmann weiter um die Belange der Bürgerinitiative „Garagenhof Burg“. Auch wenn wir telefonisch schlecht zu kriegen sind, so bearbeiten wir gerne eMails, kümmern uns weiter um den Schriftwechsel mit dem Anwalt, die technische Betreuung unserer Webseite und die zahlreichen Anfragen unserer Mitglieder.

4. Der restliche Vorstand

Hier bleibt alles, wie gehabt. Dietmar Winkler, Uwe Haberland und Arno Hopp sind weiter mit ganzem Herzen dabei.

5. Das Fazit

„Das Leben ist Kampf – und kämpfen macht Spaß.“
Dr. Arnd Stein

In diesem Sinne: Glauben Sie nicht jedem dummen Gerücht und lassen Sie sich nicht durch die Kurzschlussreaktion eines Mitstreiters entmutigen. Wir sind 113 Mitglieder in der Bürgerinitiative „Garagenhof Burg“ und wir haben schon viel ertragen müssen: Drohbriefe, Drohanrufe, Beleidigungen, Falschaussagen, Eigenmacht und vielleicht (bestimmt?) sogar eine nicht ganz einwandfrei arbeitende Stadtverwaltung. Noch ist nichts entschieden, also gehen wir diesen Weg weiter und schaffen endlich Gerechtigkeit.

Viele Grüße
Ute & Andre Engelmann