Gespräche mit allen Beteiligten

Garagennutzer in den Sack gesteckt

Am Mitwoch, den 27. April traf sich die Interessenvertretung Garagenhof Burg-Süd mit Herrn Bauer und Herrn Wagner zu einem Gespräch.

Das Treffen mit Herrn Bauer und Herrn Wagner verlief ergebnislos und wurde nach ca. 30 Minuten abgebrochen. Herr Bauer äußerte, dass er die bestehenden Verträge nicht übernehmen wird. Er sei schließlich Unternehmer, hätte viel Geld bezahlt und könne den Garagenhof dann nicht bewirtschaften, wenn solche Altverträge weiterhin bestehen.

Herr Bauer beruft sich dabei auf drei von ihm konsultiere Anwälten. Weiterhin teile er uns mit, dass nunmehr alle alten Verträge zum Jahresende 2016 gekündigt wurden und wir die Kündigung bereits im Briefkasten hätten bzw. diese noch bei seinem Anwalt liegen.

Und die Stadtverwaltung?

Hingehen verlief das Gespräch mit der Stadt Burg sehr sachlich und auf Augenhöhe. Dass es seitens der Stadt nach dem Verkauf des Garagenkomplexes keine Infoveranstaltung mit den Betroffenen gab, wäre ein Säumnis der Stadtverwaltung, bestätigte der Bürgermeister Herr Rehbaum und bedauerte dies im Nachhinein.

Bestätigt wurde uns von der Stadtverwaltung, dass die bestehenden Altverträge nach wie vor gültig sind. Wer Eigentümer der Garage ist, bleibt dies auch. Für alle Pächter und Mieter gilt: Wer die Jahrespacht / Jahresmiete für 2016 pünktlich bezahlt hat, der muss für dieses Jahr keine weiteren Zahlungen leisten. Erst ab 2017 kann Herr Bauer die Pacht / Miete moderat und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erhöhen.

Die Interessengemeinschaft bat den Bürgermeister um ein weiteres Treffen, bei dem alle Beteiligten zusammen kommen und die rechtliche Situation erneut dargelegt werden kann. Geplant war es für Freitag, den 29. April. Herr Bauer verlangte allerdings, dass der Justiziar der Stadt Burg bei dem Treffen nicht dabei sein sollte. Darauf jedoch bestand Herr Rehbaum. So kam es, dass Herr Bauer das geplante Treffen am Donnerstag kurzfristig absagte.

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3 Gedanken zu „Gespräche mit allen Beteiligten“

  1. Vielleicht hätte sich der Herr Unternehmer vor dem Kauf mal genauer informieren sollen? Mag ja sein, dass solche Methoden im Rest der Republik aus Unwissenheit oder Volksverblödung bejubelt werden. Aber: Das hier ist Burg – hier laufen die Uhren anders. Das wusste schon Theodor Fontane…

  2. Ich habe so meine Bedenken. Die Stadt hat bisher nicht mit sauberen Karten gespielt und wird es auch nicht weiter tun. Sorry den Parteien und den hier vertretenen „Volksvertretern“ traue ich schon lange nicht mehr.

  3. Stadt Burg und Ihre Genossen, es fragt sich bloß wer da eine direkte Leitung zum Käufer hat bzw. hatte. Es gibt nur eins den Kauf rückgängig machen, den Käufer seine Vermessung bezahlen mit seinen Zaun wo übriges kein Feuerwehrauto durch passt. Ich glaube es schlafen alle die so was befürworten. Nicht mehr lange drum rum reden, machen und fertig. Und eine Lehre sollte die Stadt Burg daraus ziehen und gut ist. Die Ausrede gilt nicht „ Wir haben doch kein Geld „. Ich erinnere daran Bahnhof Burg bzw. Goethepark und das neue Große Schild was (ganz wichtig ???) ist , bei keinen Geld.

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